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     ... über Fotografie

Für mich dreht sich alles um das einzelne Bild. Ich wähle Motive aus, die mich visuell und emotional bewegen. Hin und wieder gebe ich meinen Bildern Titeln, die hilfreich sein können. Die Worte sind dabei aber nicht entscheidend, vielmehr das Visuelle. Doch für mich persönlich muss ein Bild für sich selbst sprechen können. Sobald es einen Text als Erklärung braucht, ist es nicht wirklich stark genug.

Wenn man großartige Bilder macht, dann ist das Kunst, daran gibt es nichts zu deuteln. Aber die Fotogalerien sind manipulativ, sie beeinflussen den Markt. Wenn man ganz gezielt darauf aus ist, Künstler zu werden, dann kann man nicht wie ein Fotograf denken. Die fotografische Arbeit sollte hervorragend sein, das ist alles, was zählt. Wenn die Leute darüber hinaus die Fotos haben wollen, um sie bei sich aufzuhängen, dann ist das auch großartig. Im Endeffekt sind für mich einzig und allein die Kunden, die meine Bilder kaufen, diejenigen, die mir noch kreatives Arbeiten ermöglichen.

Ich bin in Süditalien aufgewachsen in einer katholischen Arbeiterfamilie. In meiner Familie gab es keinerlei künstlerische Tradition. Was mich betrifft, so habe ich be­reits als Kind gemerkt, dass ich anders sehe als die meisten. Ich habe schon damals in Bildern gesehen, zur Fotografie kam ich aber erst sehr, sehr viel später. Mit der Fotografie konnte ich mich dann künstlerisch ausdrücken und zugleich meinen Le­bensunterhalt bestreiten. Als ich mich für diesen Beruf entschied, war das eine gute Entscheidung, die ich niemals bereut habe, denn seitdem konnte ich davon leben, dass ich etwas tue, was ich liebe.

Meine Arbeit wurde hauptsächlich vom Film, von der Schönheit meines Landes und der unendlichen Liebe meiner Mutter inspiriert. Ich bin aufgewachsen mit dem Schwarz-Weiß-Fernsehen. Es liefen Filme von Fellini, Antonioni, Pasolini... Ich er­kannte, dass Bilder große Gefühle transportieren und eine fantastische Welt zeigen können. Nicht weniger fantastisch war die Welt draußen um mich herum. Der wun­der­baren Küste von Sorrent und Positano habe ich meinen Sinn für Schönheit und Licht zu danken. Von meiner Mutter lernte ich die Bereitschaft, zu kämpfen, für das, was ich liebe, und die Liebe und den Respekt für die Menschen, denen ich begegne.

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