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     ... über Fotografie

Meine Arbeiten entstehen in erster Linie dadurch, dass ich die Welt aufmerksam beobachte, und irgendwie entstehen sie im gleichen Ort, in dem ich „entstanden" bin. Meine Arbeiten zeichnen sich durch dasselbe aus, was ich bin. Man muss sich selbst treu bleiben. Die eigene Arbeit muss einen selbst irgendwie widerspiegeln, und sie muss aus dem Herzen kommen. Das wird immer Zufriedenheit bringen und, wie ich denke, Erfolg.

Anfangs interessierten mich alle Richtungen der Fotografie und noch heute mag ich es nicht, mich auf einen einzigen Bereich zu beschränken. Doch am meisten fas­zinieren mich Menschen. Ich liebe es, mit ihnen zu interagieren und zu sehen, was sie antreibt, und ihre Psyche zu beobachten. Fotografie ist eine fabelhafte Mög­lich­keit, Menschen zu erforschen, und der beste Platz, um dies zu tun, ist die Straße. Auf der Straße folge ich meisten meinem Instinkt und höre auf meine eigenen Ge­fühle. Wenn mein Instinkt "links" sagt, dann gehe ich links. Nicht selten ist es mir später, als hätte ich eine Vorahnung gehabt. Vielleicht handelt es sich aber nur um Lebenserfahrung. Die Straße ist wie ein Text. Ich kann sie lesen, auf meine eigene, unvollkommene Weise.

Ich liebe es, auf der Straße zu sein und Ausschau zu halten. Es ist eine solche Freude, nahe am Leben zu sein und das entschlüsseln zu können, was um uns herum passiert. Ich schaue auf alles und auf alle, die die Straße herunterkommen, und ich versuche, mögliche Verbindungen zwischen den Einzelnen zu lesen, und versuche zu verstehen, was passieren würde, wenn diese aufeinanderträfen oder sich auflösten. Wenn es um Bildinhalte geht, bietet die Straße ein unglaublich leb­haftes Potenzial. Ich suche nach nichts Bestimmtem, ich gucke bloß zu, es ist wie bei den Wellen, die ständig etwas Neues an Land spülen. Es bereichert meinen Alltag. Ich versuche immer eine Kamera dabei zu haben, und immer offen zu sein für die Großzügigkeit des Straßenlebens.

Anfang der neunziger Jahre über eine Zeitspanne von circa fünfzehn Jahren war ich, mehr als jemals zuvor oder danach, extrem sensibel und offen, sehr stark mit mei­nem Unterbewusstsein verbunden. Ich denke, das war auch die Zeit, in der ich meine besten Arbeiten gemacht habe.
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